Ortsverband Hösbach

Thursday, February 23, 2012 ..:: Aktuelles » Pressespiegel ::..   Login
 Verlidelisierung verhindern   

Nein zu Kaufland in Hösbach

Gemeinderat: Einstimmig dagegen - Für kleine Läden

Hösbach  Die Baywa verlässt das Hösbacher Industriegebiet, Kaufland möchte gerne dorthin. Dafür müsste der Bebauungsplan geändert werden. Dagegen haben sich die Hösbacher Räte in ihrer Sitzung am Mittwochabend einstimmig ausgesprochen.
 
Sie befürchten noch mehr Durchfahrtsverkehr und das Aus für kleinere Geschäfte, wenn eine weitere Supermarkt-Filiale in den Ort kommt. Zudem könnte ein solcher Markt am Ortsrand Zuschüsse aus städtebaulichen Förderprogrammen zunichte machen, noch bevor sie beantragt sind, hieß es in der Sitzung.
3000 Quadratmeter
Da ein Lebensmittelsortiment bisher im Gewerbegebiet Frohnrad ausgeschlossen ist, wäre für eine Supermarkt-Filiale auf dem Baywa-Gelände zunächst der Bebauungsplan zu ändern. Die Kaufland Stiftung & Co KG hatte den Antrag für den geplanten Neubau einer Filiale mit 3000 Quadratmetern Fläche gestellt, nicht ohne für einen positiven Bescheid etwas anzubieten: die Auftragsvergabe und die Kostenübernahme für ein Verkehrs- und Einzelhandelsgutachten sowie den Entwurf eines Bebauungsplans.
Der Rat entschied sich einstimmig dagegen und berücksichtigte damit Bedenken des Gewerbeortsverbands Hösbach. Dieser befürchtet Insolvenzen beim innerörtlichen Gewerbe, wenn zu den absehbaren Einbußen durch den geplanten Ausbau der Hauptstraße noch die Konkurrenz einer Supermarktfiliale käme.
Einzelhandelsgutachten
Das Überleben der Hösbacher Geschäfte sei bei großer Konkurrenz unwahrscheinlich, warnte auch der Handelsverband Bayern (HBE) in einem Schreiben an die Kommune. Das Marktpotenzial bei Nahrungs- und Genussmittel sei weitestgehend ausgeschöpft.
Stattdessen soll nun ein unabhängiges und von der Kommune finanziertes Einzelhandelsgutachten in Auftrag gegeben werden - auch in der Hoffnung, dass dieses nützlich sein kann für die angestrebte Revitalisierung der Hauptstraße und bei städtebaulichen Förderprogrammen. Für Töpfe also, die Hösbach in Zukunft anzapfen will. Ziel der Programme ist die Belebung von Ortskernen, nicht die »Ver-Lidlung der Landschaft«, wie Patrick Steigerwald (Grüne) sich ausdrückte. nik
 

Quelle Main-Echo 26.11.2010

 Hösbachs Grüne für Fotovoltaik auf Einhausung Minimize  
Hösbachs Grüne für Fotovoltaik auf Einhausung
Energie: Ortsverband lässt Bedenken nicht gelten

Hösbach Der Ortsverband der Hösbacher Grünen unterstützt das Vorhaben des E-Werkes Goldbach-Hösbach, auf dem Dach der Autobahneinhausung eine Fotovoltaikanlage zu errichten, und hofft auf zügigen Baubeginn. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Grünen hervor.

Darin heißt es, der Ortsverband sei zur Gemeinderatswahl im März mit der zentralen Wahlkampfaussage angetreten, eine Energieversorgung in der Gemeinde zu verwirklichen, die ohne Import von Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran auskommt. Dabei setzt die Ortsgruppe auf erneuerbare Energien, wie Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme. Diese Forderung, so die Grünen, könne nun sehr kurzfristig eingelöst werden.

"Keine Verschandelung" Die grünen Gemeinderäte Manfred Herold, Patrick Steigerwald und Elisabeth Pfahler hätten dem Vorhaben in der Gemeinderatssitzung im Sommer vorbehaltlos zugestimmt. "Die Bedenken einiger weniger Bürger, die diese wichtige, alternative Energieerzeugung als Landschaftsverschandelung bezeichnen, können wir nicht nachvollziehen", heißt es in dem Schreiben. Auch Reflexionen durch die Anlage schließen die Grünen aus. Durch die größte Fotovoltaikanlage Bayerns werde die hässliche Betoneinhausung einem sinnvollen Zweck zugeführt.

Solar auf öffentlichen Gebäuden Der Ortsverband wünscht sich zudem zahlreiche weitere vergleichbare Projekte, insbesondere Solardächer auf allen öffentlichen Gebäuden sowie Sanierungen zur Energieeinsparung. Nachgearbeitet werden müsse an der geplanten Mehrzweckhalle.

Darüber hinaus fordern die Grünen bessere Vermarktung des Ökostromangebots durch den örtlichen Energieversorger EWG, an dem der Markt Hösbach Miteigentümer ist, und regelmäßige Informationsangebote durch Energieberater in allen Ortsteilen. red

Quelle: Main-Echo vom 15.10.2008

 Main Echo 5.7.2008 Minimize  

Adieu Tristesse: Noch präsentiert sich der Pausenhof an der Hösbacher Astrid-Lindgren-Grundschule eintönig. Das soll nach dem Willen der Räte ein Ende haben. Henning Lauterbach

Derzeit ist der geteerte Pausenhof an Monotonie nicht zu überbieten: Es fehlen Sitzgelegenheiten, Spielgeräte und schattenspendende Bäume. Mit einer Kletterwand aus Sandsteinen, einem hölzernen Schiff, einer runden Tischtennisplatte, drei Basketballkörben und zusätzlichen Bolzplätzen soll dem Bewegungsdrang der Kinder entsprochen werden.

Die im Oktober vereinbarte Vorgabe, dafür nicht mehr als 100 000 Euro auszugeben, konnte Schuler nicht ganz einhalten. Wenn das Gelände eingezäunt werde, wie es die Bauverwaltung wolle, kämen noch einmal bis zu 15 000 Euro hinzu. Eben diese Umfriedung sorgte für Unfrieden unter den Räten: Manfred Herold und Patrick Steigerwald (Die Grünen) sahen keine Vandalismusgefahr durch Jugendliche, sofern man das Gespräch mit ihnen suche und Hinweisschilder aufstelle.

Erich Lippert und Peter Maidhof (beide CSU) waren gegensätzlicher Meinung: Lärm in den Abendstunden, zerbrochene Flaschen und zerstörte Geräte auf den öffentlichen Spielplätzen seien immer wieder feststellbar. Günter Rausch (Freie Wähler) riet, die Entwicklung erst einmal abzuwarten.

Auch die auf den ersten Blick gefälligen Sandsteinquader zum Herumtollen könnten sich als Unfallquelle entpuppen, gab Armin Hornung (SPD) zu bedenken und empfahl, vor der endgültigen Entscheidung zwischen Steinblöcken und einer üblichen Klettersprossenwand bei der Versicherungskammer nachzufragen.

Das grundsätzliche Ja zur Umgestaltung des Hofs kam schließlich von allen Räten. Über die Detailplanung müsse aber - auch wegen der Kosten - ein weiteres Mal mit der Schulleitung, dem Hausmeister, dem Elternbeirat, den Fraktionsvorsitzenden, der Gemeindeverwaltung und den Nachbarn gesprochen werden. hel

Quelle: Main-Echo online 5.7.2008

 Main Echo 4.3.2008 Minimize  
Drei auf einen Streich: Die Grünen neu im Rat

Hösbach.
Im neuen Hösbacher Marktgemeinderat stellt die CSU zwölf (korrigiert von unserer Onlineredaktion) Vertreter, vier die SPD. Die Freien Wähler haben fünf Sitze. Wahlbeteiligung: 54,79 Prozent. Abgegeben hat die CSU einen Sitz, die SPD zwei, die Freien behaupteten sich, die Grünen waren bisher nicht im Marktgemeinderat. Die Grünen und die Freien Wähler haben das Gremium deutlich verjüngt. Sechs der acht neuen Räte kommen aus ihren Lagern.

CSU 12 (13)

1. Erich Lippert (Listenplatz 1), Peter Maidhof (6, neu), 3. Dr. Michael Schüßler (13, neu), 4. Jürgen Rausch (16), 5. Jürgen Hochrein (2), 6. Roland Steigerwald (4), 7. Stefan Glaab (9), 8. Herbert Seubert (10), 9. Ferdinand Sauer (5), 10. Christel Krug (11, neu), 11. Lucia Pfister-Weber (7), 12. Michael Bergmann (17).

SPD 4 (6)

1. Karin Fassler (2), 2. Heinz Schuler (1), 3. Jürgen Hartmann (4), 4. Armin Hornung (3).

Grüne 3 (-)

1. Elisabeth Pfahler (2, neu), 2. Manfred Herold (1, neu), 3. Patrick Steigerwald (3, neu).

Freie Wähler 5 (5)

1. Günter Rausch (1), 2. Erich Maier (6), 3. Roland Steigerwald (2, neu), 4. Jürgen Fleckenstein (3, neu), 5. Jochen Jahreis (12, neu). ptk

Erscheinungsdatum: 04.03.2008

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 Stromwechselparty Minimize  
»Vormachtstellung brechen«

»Stromwechsel-Party« der Grünen in Alzenau - »Verbraucher zahlen immer mehr«

Kreis Aschaffenburg.
Wechselstimmung wollen die Kreis-Grünen wecken: Mit einer »Party« informierten sie in der Alzenauer Prischoßhalle über Möglichkeiten, dem bisherigen Stromanbieter die rote Karte zu zeigen und sich mit umweltfreundlicher Energie versorgen zu lassen.

Nach Ansicht der Grünen missbrauchen die großen Stromkonzerne ihre Vormachtstellung. Bundestagsabgeordnete Christine Scheel kritisierte, dass Eon, RWE, ENBW und Vattenfall mit 90 Prozent der Stromerzeugerkapazität und 95 Prozent Anteil am Grundlastaufkommen auch politischen Einfluss ausüben. »Es darf nicht sein«, so die Bundestagsabgeordnete am Samstag, »dass die vier Großen immer mehr Gewinne machen und Verbraucher und Unternehmen immer höhere Preise zahlen.«

Die Argumente der Stromriesen für Preiserhöhungen seien nicht schlüssig, so Christine Scheel. In Deutschland werde Strom größtenteils in abgeschriebenen Kohle- und Atomkraftwerken gewonnen. Eine Strompreiserhöhung von

zehn Prozent würde bedeuten, dass sich der Kohlepreis verzehnfacht haben müsse.

Auch Ökoenergie treibe den Strompreis nicht in die Höhe. Werde mehr Windenergie eingespeist, sinke die Nachfrage nach Gas und damit auch der Preis.

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete plädierte für mehr Wettbewerb: Nötig sei vor allem die Trennung von Netz und Betrieb und eine gute Regulierungsbehörde, die über die Entgelte der Netzbetreiber wache. »Strompreise müssen die wahren Kosten der Erzeugung, aber auch die wahren Kosten für Umwelt und Klima zum Ausdruck bringen«, forderte die Abgeordnete. Strom aus erneuerbaren Energien werde günstiger, prognostizierte sie, dagegen seien angesichts knapper werdender Öl- und Gasvorräte deutliche Preissteigerungen programmiert. »Umso wichtiger ist, dass wir auf erneuerbare Energien setzen, denn das ist die Zukunft der Stromerzeugung!«

Energiespartipps gab Werner Neumann vom Bund Hessen. Er fordert alle Haushalte auf, Glühbirnen gegen Energiesparlampen auszutauschen. Musikanlagen und Fernseher, Computer, Drucker, Scanner und sonstige Zusatzgeräte sollten mit abschaltbaren Steckerleisten zusammengefasst werden. Die Energieverschwendung mit Standby-Betrieb sei groß, die Stromersparnis mit einfachen Änderungen enorm.Otto Grünewald
Erscheinungsdatum: 23.01.2008

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 Stromwechselparty 2 Minimize  
Stromkonzerne nutzen Vormachtstellung

Christine Scheel fordert faire Preise - »Wechselparty« der Grünen gibt Verbrauchern gute Ratschläge

 

Alzenau.
Schreckte das Wort »Party« Interessierte ab? In Wirklichkeit fand Samstagnachmittag in der Prischoßhalle in Alzenau eine höchst interessante Informationsveranstaltung statt, zu der viel mehr Bürger hätten kommen können. Die Kreis-Grünen fördern den Wechsel von Stromverbrauchern zu Ökostrom-Anbietern.

 

Das Problem mit überhöhten und kaum noch verkraftbaren Stromrechnungen haben aber nicht nur die Grünen, sondern das Heulen und Zähneknirschen geht durch alle Bevölkerungsschichten und trifft die kleinen Verbraucher am heftigsten. Die Stromanbieter betreiben nach Meinung der Grünen richtigen Machtmissbrauch, indem sie ihre Vormachtsstellung gnadenlos ausnutzen.

 

Bundestagsabgeordnete Christine Scheel bedauert, dass die vier deutschen Anbieter Eon, RWE, ENBW und Vattenfall an Stromerzeugerkapazität 90 Prozent und am Grundlastaufkommen 95 Prozent Anteil haben. Diese Marktdominanz habe politischen Einfluss und die Finanzkraft infrastrukturelle Bedeutung. Die Gewinne der Marktführer seien in den letzten Jahren exorbitant gestiegen und bewegen sich im Milliardenbereich. »Es darf nicht sein«, so die Bundestagsabgeordnete am Samstag, »dass die vier Großen immer mehr Gewinne machen und Verbraucher und Unternehmen immer höhere Preise zahlen müssen«.

 

Die Argumente der Stromriesen für ihre Preiserhöhungen sind nicht immer schlüssig, so Christine Scheel. In Deutschland werde Strom in größtenteils abgeschriebenen Kohle- und Atomkraftwerken gewonnen. Eine Strompreiserhöhung von zehn Prozent würde bedeuten, dass sich der Kohlepreis verzehnfacht haben müsste. Auch Ökoenergie treibt den Strompreis nicht in die Höhe.

 

Wird mehr Windenergie eingespeist, verschiebt sich die Nachfragefunktion für Gas und der Preis sinkt. Die Ökosteuer, die 1999 einmalig mit zwei Cent eingeführt und seitdem nicht erhöht wurde, könn es auch nicht sein, sagte Scheel. Selbst die Förderung erneuerbarer Energie über das Energie-Einspeise-Gesetz (EEG), die zwar eine kleine dauerhafte Mehrbelastung der Verbraucher nach sich zieht, sei keine Begründung für ständige Preistreiberei.

 

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete glaubt, dass mehr Wettbewerb gut tun würde. Nötig sei vor allem die Trennung von Netz und Betrieb und eine gute Regulierungsbehörde, die bei den Netzbetreibern über die Entgelte wache. »Wir wollen faire Preise. Strompreise müssen die wahren Kosten der Stromerzeugung, aber auch die wahren Kosten für Umwelt und Klima zum Ausdruck bringen«, forderte die Abgeordnete. Strom aus erneuerbaren Energien werde günstiger, prognostiziert Christine Scheel, dagegen seien angesichts knapper werdender fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas deutliche Preissteigerungen vorprogrammiert. »Umso wichtiger ist, dass wir auf erneuerbare Energien setzen, denn das ist die Zukunft der Stromerzeugung«, rief sie zu gemeinsamen Anstrengungen auf.

 

Vielleicht liege eines Tages die Macht bei den Verbrauchern. Dazu sind mehr Bürger nötig, als bei der als »Stromwechselparty« ausgerufenen Veranstaltung am Samstag. Es waren nämlich überwiegend Grüne und Naturschützer als Gäste anwesend, angesprochen fühlen sollten sich aber auch alle Verbraucher.

 

Energiespartipps gab Werner Neumann vom BUND Hessen. Er fordert alle Haushalte auf, ihre Häuser nach alten Glühbirnen zu durchforsten und sie gegen Energiesparlampen auszutauschen. Weiterhin sollten Geräte wie Musikanlagen und Fernseher, Computer, Drucker, Scanner und sonstigen Zusatzgeräten mit abschaltbaren Steckerleisten zusammengefasst werden. Die Energieverschwendung mit Standby-Betrieb sei zu groß, die Stromersparnis mit einfachen Änderungen aber enorm.

 

Neben Energieberater Klaus Mungel zum Thema »Energie sparen«, kam auch Rolf Wich von der Bürgerinitiative »Stopp Staudinger« zu Wort. Eine Reihe von heimischen Firmen beriet über Nutzung von Solaranlagen, energiesparender Sanierung von Wohnhäusern und Errichtung von Fotovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Otto Grünewald
 
Erscheinungsdatum: 21.01.2008

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